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30.08.2018

M-Commerce – Wie Händler den Anschluss an den Kunden nicht verpassen

Frau mit Mobile.jpgvon Thomas Vogler

Einer aktuellen Studie von The Salesforce/Publicis.Sapient zufolge nutzen rund 71 Prozent der Kunden im stationären Einzelhandel ihr Smartphone während sie im Laden einkaufen. Dennoch verpassen viele Händler hier den Anschluss an die Kunden.

Prof. Dr. Thomas Vogler, Vorstandsvorsitzender des GRL, weiß worauf Händler sich nach wie vor konzentrieren müssen:

Der Trend zu M-Commerce wird sich immer weiter verstärken. Das ist absolut richtig. Ich kann nur nicht verstehen, warum Händler immer noch in den Kategorien stationärer Handel, Onlineshop, E-Commerce und M-Commerce denken. Wir müssen nur in einer Kategorie denken und diese Kategorie heißt KUNDE. Das Kommunikationsverhalten der Kunden ändert sich durch die geänderten technischen Möglichkeiten. Kunden sind 24 Stunden am Tag online und können sich informieren oder auch einkaufen. Der Einkaufsprozess besteht aber immer noch aus den folgenden Phasen:

1. Anreizphase
2. Such- und Informationsphase
3. Bewertungs- und Auswahlphase
4. Kaufphase
5. Nachkaufphase

Da hat sich nichts verändert. Aber die Kunden erleben zumindest die ersten drei Phasen heute überwiegend digital. Und das digitale Kundenerlebnis erfolgt hauptsächlich durch Mobilgeräte. Also müssen ALLE Händler auch digital präsent sein, um in den entscheidenden Momenten in das Bewusstsein der Kunden gelangen zu können. Ob die Kunden dann online oder stationär kaufen ist vollkommen egal, Hauptsache die Kunden kaufen bei MIR. Das ist die Einstellung erfolgreicher Händler!!!

Mehr Informationen zum Trend M-Commerce gibt es hier:
https://etailment.de/news/stories/Whitepaper-Mobile-Retail-21535 

Über den Autor:
Prof. Dr. Thomas Vogler verfügt über 22 Jahre Handelserfahrung - u.a. war er Inhaber mehrerer EDEKA-Märkte und Aufsichtsrat der EDEKA Chiemgau eG sowie Regionsleiter bei Dehner Gartencenter GmbH und Geschäftsführer Dehner Österreich. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der Mercator-Consulting GmbH, Professor für Handelsmanagement, -marketing und -controlling an der TH Ingolstadt sowie Vorstandsvorsitzender des GermanRetailLab e.V.

Admin2 - 11:09:30 @ Allgemein | 1 Kommentar

  1. Dennis Lak

    23.02.2019

    Einer der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeitepoche im Bezug auf den Handel ist die erfolgreiche Bindung des Kunden an das Unternehmen und dessen Produkte. Vor allem in der aktuellen Zeit, die geprägt ist von Schnelllebigkeit, Trends und Kurzfristigkeit. Zudem wäre es falsch zu denken, wenn Bedürfnisse der Kunden über die Zeit gleich bleiben. Im Gegenteil: Kundenbedürfnisse sind stets dynamisch und verändern sich im Laufe der Zeit. Mit diesem Wissen stellt sich logischerweise eine neue Herausforderung: die sich immer verändernden Bedürfnisse müssen analysiert und erkannt werden, sodann Anpassungsmaßnahmen getätigt werden können.

    Aber wie können Unternehmen bei der Flut an Informationen die Daten analysieren, die relevant und wichtig sind. Ein Weg ist es ein intelligentes Data Warehouse zu implementieren. Somit bekommt man die Möglichkeit große Datenmengen zu verarbeiten. Warum, das habe ich im ersten Absatz erklärt. So bieten beispielsweise Unternehmen wie https://mip.de/ solche Lösungen an. Kundenbindung ist auch eine nahezu notwendige Bedingung geworden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher muss man sich der Herausforderung stellen diese großen Datenmengen zu verarbeiten.

    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg dabei und ein hoffentlich schönes und angenehmes Wochenende!

    MFG Dennis L.

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